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WAI-ZEI Paper Nr. 27 / 2016

Emmanuel Kam Yogo: Le Processus d‘Intégration Regionale en Afrique Centrale : État des Lieux et Défis. Praia/Bonn 2016.

Der Regionalismus in Afrika durchschritt verschiedene Phasen und unterlag zahlreichen Veränderungen. Anfänglich war Regionalismus durch die Unabhängigkeitsbewegungen auf dem Kontinent und einen panafrikanischen Diskurs geprägt, wodurch es zur Gründung der Organisation für Afrikanische Einheit (OAE) kam. Der Abnahme regionaler Integrationsdynamiken in den 1970er Jahren, verursacht unter anderem durch Krisen und unterschiedliche Ansätze afrikanischer Regierungschefs, folgten in den 1990er Jahren neue Impulse in der regionalen Zusammenarbeit. Innerhalb des afrikanischen Kontinents, nimmt Zentralafrika eine Sonderstellung ein. Die Region bildet die physische Verbindung zwischen verschiedenen afrikanischen Integrationsräumen und verfügt mit seinen enormen Rohstoffvorkommen über ein hohes wirtschaftliches Entwicklungspotenzial.

Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich das vorliegende WAI-ZEI Paper mit der regionalen Integrationsdynamik in Zentralafrika und geht auf die zwei Integrationsgemeinschaften in der Region ein: die Zentralafrikanische Wirtschaftsgemeinschaft (ECCAS) und die Zentralafrikanische Wirtschafts- und Währungsgemeinschaft (CEMAC). In diesem Zusammenhang werden die Herausforderungen für die Vertiefung und den Erfolg des Integrationsprozesses diskutiert.

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